Tagesarchiv für den 19. September 2006

Alturo macht dicht

Dienstag, den 19. September 2006

oder: Billighosting lohnt sich nicht (mehr).

Siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/78377

Maschinell beschädigt

Dienstag, den 19. September 2006

Ah ja…

Beschädigter Kontoauszug

Woanders wäre der zerknüllte beschädigte Kontoauszug wahrscheinlich einfach nur mal “glattgestrichen” und kommentarlos wiederversendet worden.

Sind .de-Domains zu billig?

Dienstag, den 19. September 2006

Ich habe kein Problem damit, wenn jemand ein paar gute Domains “auf gut Glück” registriert, um diese später gewinnbringend zu verkaufen (auch wenn ich das nicht als besonders ehrenhaft empfinde). Aber egal.

Womit ich jedoch ein gewaltiges Problem habe, sind Domaingrabber in Form halb-anonymisierter “Limiteds”, am besten noch mit Sitz in Zypern oder Bulgarien. Domaingrabber unterscheiden sich meiner Meinung nach von den eingangs erwähnten Domainhändlern/Domainmaklern darin, dass diese einfach nur blind freiwerdende Domains schnappen und hoffen, diese dem vorherigen Eigentümer (teuer) zurückverkaufen zu können. Inzwischen gibt es auch Urteile, welches dieses Vorgehen in Deutschland als rechts- und sittenwidrig bezeichnen.
Nun dürfte es Domaingrabbern in Zypern oder Bulgarien relativ egal sein, ob sie in Deutschland “sittenwidrig” handeln, so lange sie Geld mit ihrem Vorgehen verdienen. Und an dem Punkt glaube ich, dass .de-Domains viel zu billig sind.

So kann es sich eine (angebliche?) Firma in Leipzig und/oder Bulgarien leisten, freiwerdende .de-Domains zu schnappen. Diese werden dann auf Pseudo-Seiten weitergeleitet, welche anhand von Begriffen im Domainnamen Inhalte aus Wikipedia laden und mit viel Werbung außenherum anzeigen.

In einem aktuellen Beispiel haben wir die Domain eines ehemaligen Kunden auf dessen Wunsch hin gelöscht. Kurze Zeit später war die Domain wieder online - als Eigentümer ist eine inzwischen schon berüchtigte “Domain CONTACT Ltd.” mit Sitz in Leipzig eingetragen; administrativer Ansprechpartner (”Admin-C”) ist die “Nedka Todorova Genovska” in Voyvodinovo, Bulgarien. (An dieser Stelle weise ich gerne darauf hin, dass laut DeNIC-Richtlinien der Admin-C eine ladungsfähige, deutsche Anschrift besitzen muss - ansonsten kann z.B. die Löschung der Domain beantragt werden…). Technischer Kontakt ist eine nicht näher benannte Firma mit typischer Ltd.-Briefkasten-Sammelanschrift in Großbritannien. Dieses Tripel taucht schon seit längerem auf…
Würden .de-Domains einfach 100,- Euro pro Jahr kosten, würde sich das Grabbing meiner Meinung nach mehr in Grenzen halten. Dass es nie ganz auszuschließen ist, hat sich ja publikumswirksam bei der Einführung der .eu-Domains gezeigt…

“brand eins” zu verschenken

Dienstag, den 19. September 2006

Wo wir gerade beim verschenken sind: zu den vielen abonnierten Zeitschriften zählt auch die brand eins - ein Wirtschaftsmagazin der etwas anderen Art. Ich persönlich mag es, weil es sich mehr auf vom Wirtschaftsmagazin-Mainstream nicht oder kaum beachteten Themen fokussiert. Ein typisches Heft skizziert am Anfang z.B. das Leben eines Zuckerrohrbauern in Equador, beschreibt den Auf- und fast-Abstieg eines mittelständischen deutschen Familienbetriebes, schlüsselt Skurrilitäten rund um die “geplatzen” brandenburgischen Chip-Schmieden auf, und vieles mehr.

Für die Eigenwerbung hat sich das relativ kleine und auch eher junge Magazin (8. Jahrgang, ursprünglich aus der “Econy” hervorgegangen) eine ganz witzige Idee einfallen lassen: einmal im Jahr erhält jeder Abonnent ein Heft doppelt - um das andere zu verschenken. Schließlich ist die persönliche Empfehlung die beste Werbung (ich kenne das zu gut aus eigener Erfahrung :-P )

Aus diesem Grund verschenke ich nun an dieser Stelle eine noch eingeschweißte Ausgabe von brand eins - leider nicht das aktuelle Heft (ich hab’s zu lange vor mir hergeschoben), aber immerhin die August-Ausgabe:

brand eins 08/2006

Normal kostet das Heft am Kiosk 7,60 EUR - wer sich zuerst hier im Blog meldet, bekommt das Heft gratis zugesendet. :-)

Werbeartikel-Werbemailing

Dienstag, den 19. September 2006

Es gibt da einen Werbeartikelhersteller, der uns scheinbar jedes Jahr mit einem individualisierten Werbegeschenk beglückt und zum Kauf mehrerer dieser Art motivieren will. Letztes Jahr war es ein wuchtiger Kugelschreiber, dieses Jahr ist ein Terminkalender im Farbstil der späten 80er:

Terminkalender 2007

Dem geneigten Leser wird die aufgedruckte Anschrift aufgefallen sein: Who the f*ck is “SOFTWAREENTWICKLUNG”?

Das Geheimnis liegt wohl in einer billigen schlecht gepflegten Adressdatenbank. Ich selber weiß auch nicht woher dieser Name stammen soll - schließlich heißen wir “Keppler-IT”.

Braucht zufällig jemand einen Kalender? ;-)