Spam-Flut

Im Moment ist das Spam-Aufkommen wirklich extrem hoch. Über 90% (!) aller Mails bzw. -Versuche werden geblockt. Und von dem Rest wird vermutlich auch über die Hälfte noch Spam sein (lässt sich aus den SpamAssassin-Punkten folgern).

Langsam wird’s wirklich Zeit für eine neue Technologie zur asynchronen Kommunikation. Zwar lässt sich der eintreffende Spam recht gut reduzieren (Filter, Graylisting, usw.), aber dennoch erzeugt dieser absolut unnütze Müll eine zusätzliche Last auf den Mailservern sowie nicht unerheblichen Traffic. :-(

4 Bemerkungen zu “Spam-Flut”

  1. netzer

    Ich empfehle diesen Artikel von manitu:

    http://www.hostblogger.de/blog/archives/1599-Beta-Version-der-live-DNS-Blacklist-von-NixSpam.html

    nIXSpam ist wirklich praktisch und funktioniert auch ganz gut. Leider wird der Spamfilter weiterhin belastet. Der Nervige Spam bleibt aber dank SpamAssassin aus.

  2. nighthawk

    naja - was man mit greylisting und sonstigen plausibilitätschecks schon vor dem DATA los wird macht trafficmäßig doch kaum was aus. vielleicht 300 oder 500 byte oder sowas. in deutschen büros werden tagtäglich jede menge witzmails mit powerpointpräsentationen und sowas verschickt die locker 20 mb gross sind und dann auch nich nur an einen empfänger gehen.. da muss einiges an spam kommen bis diese größenordnungen erreicht werden.
    die zusätzliche serverlast allerdings ist enorm nervig. bei unserem provider in der firma sieht man das ständig.. wenn da mal wieder hunderte von spams in kurzer zeit auf die server einhämmern, koennen sich die maillaufzeiten schon mal ein wenig erhöhen.

  3. Klaus Keppler

    @netzer: keine Angst - nIXspam nutzen wir schon seit Langem (auch wenn es dort in den letzten Tagen übrigens kleinere Probleme gab - dürfte wohl mit der Umstellung dort zusammenhängen). Die davorgeschalteten DNSBL filtern jedoch schon den Großteil heraus (nIXSpam filter “nur” rund 5-10% aller Mails heraus).

    @nighthawk: der Traffic ist natürlich im Vergleich alleine zum HTTP-Traffic (noch) lächerlich gering; wenn wir pro Sekunde aber 80-150 (!) unnötige Verbindungsversuche haben, kommt auf die Dauer da schon auch etwas zusammen (Powerpoint-Kram wird nur punktuell versendet, der Spam dagegen dauerhaft). Auch wenn’s nicht wirklich finanziell desaströs ist, ist es dennoch unnötig.
    Die Last selber auf den Mailservern ist nicht besonders hoch, da die eigentliche Arbeit erst nach Annahme einer Mail losgeht; auf die Maillaufzeiten wirkt sich das bei uns also nicht wirklich aus. Aber beispielsweise eine Problemsuche in den zugemüllten Logfiles ist keine schöne Arbeit. :-(

  4. RackBlogger » Blog Archiv » Kampf dem Spam

    […] Wie schon öfters erwähnt ist Spam ein zunehmendes Problem. Wir greifen ja schon seit Längerem auf externe DNS-Blacklists und Spamfilter-Regelwerke zurück. Die Erfahrungen hierbei zeigen jedoch, dass sich Spammer sehr schnell auch die frei verfügbaren Filterregeln anschauen und ihre Mails entsprechend modifizieren. Auf der anderen Seite besteht eine akute Spamwelle, die einige Tage lang anhält, zu schätzungsweise 80% aus identischen Mails. […]

Einen Kommentar schreiben