Tagesarchiv für den 23. Oktober 2006

Firefox 2.0 ist da

Montag, den 23. Oktober 2006

Eine Woche nach Erscheinen des IE7 ist nun auch Firefox 2.0 herausgekommen. Downloaden kann man diesen unter anderem über die Mozilla Release-Seiten; weitere Infos finden sich in einer Meldung beim Heise Newsticker.

UMTS rocks!

Montag, den 23. Oktober 2006

Unser Servicenotebook ist ein Sony Vaio PCG-N505X. Ja, das ist schon etwas in die Tage gekommen, für die typischen Serviceaufgaben (Remote-Konsole, Konfiguration von Switches/Routern, etc.) jedoch bestens geeignet. Vor allem kann man es mit seinem handlichen A4-Format und nur knapp über 1 Kilo Gewicht und trotzdem 1024×768px Auflösung problemlos überall mit hinnehmen. Manchmal habe ich das Notebook sogar in meiner Besprechungsmappe drin :-)

Für mobile Einsätze ist das Notebook ab sofort mit UMTS ausgestattet. Vor allem wenn ich auswärts unterwegs bin oder sogar mal Urlaub mache, ist ein absolut ortsunabhängiger Internetzugang oft recht wichtig. Über GPRS macht aber jede Anwendung jenseits von SSH wenig Spaß. Mit UMTS sieht das aber zum Glück anders aus :-)

UMTS

Der einzige Haken: schneller “surfen” verursacht schneller Kosten. :-(
Die Schmerzgrenze liegt aber relativ hoch, weil wir für UMTS einen europaweit in allen Roamingnetzen günstigen Vertrag haben, bei dem wir für ungefähr 30 MB nur 8 Euro zahlen. Nicht wirklich billig, aber im Vergleich zu einigen “Normalverträgen” teilweise über Faktor 100 günstiger.

Website down - irgendwo…

Montag, den 23. Oktober 2006

Ein Freund hat eben angerufen, dass die Website eines seiner Kunden nicht erreichbar sei. Wir haben uns einige Minuten unterhalten, während ich mit ein paar Traceroutes versucht habe, das Problem zu lokalisieren. Am Ende habe ich noch bei RIPE nachgeschaut, wo die betroffene IP überhaupt liegt, und schließlich meine Diagnose mitgeteilt: da das Routing von einem DSL-Anschluss aus relativ untypisch über Amsterdam führt, während die RIPE-Angaben auf einen Root-Server bei einem der größten deutschen Hoster (Berlin, nicht Karlsruhe) schließen lässt, gibt es sehr wahrscheinlich irgendwo ein Backbone-Problem (auch benachbarte IPs waren nicht erreichbar; nach einigen Minuten lief aber alles wieder).

Dann erst kam heraus: “Oh, die sind gar nicht bei dir gehosted? Das müssen wir aber schleunigst ändern!”.

Aber gerne doch :-D

Kart-Event

Montag, den 23. Oktober 2006

Weil derzeit in allen Medien über den Schumacher-Abschied philosophiert wird, muss ich mich nun auch mal melden. Am letzten Dienstag Abend war ich mit ein paar Kollegen auf einem “inoffiziellem” Kart-Event (ein Freund organisiert das einmal im Jahr). Wir waren mit insgesamt 11 Karts eine Stunde lang auf der Piste. Für mich war es das erste Mal, und ich muss sagen, dass ich meine bisherige Einstellung zur Formel1 gewaltig revidieren muss. :-)

War ich bisher der Meinung, das bisschen Autofahren sei kein Sport (wozu gibt’s schließlich Servolenkung, ABS, Bremskraftverstärker usw.), spüre ich aktuell noch immer die Nachwirkungen vom Dienstag. :-)
Meine Fahrtzeiten waren für’s erste Mal wohl gar nicht schlecht (die besten Rundenzeiten nur 10% langsamer als der Schnellste der Truppe), aber sieben Minuten vor dem Ende unserer zweiten Rennrunde musste ich aufgeben und rollte in die Boxengasse. Nicht, weil da Mechaniker und hübsche Mädels warteten, sondern weil mir einfach nach über 50 Runden gewaltig schlecht war. :roll:

Alles in einem aber war es doch ein großer, wenn aber auch nicht ganz billiger Spaß.

Kartbahn

RTFM

Montag, den 23. Oktober 2006

Durch einen bislang unbekannten Fehler ließ sich eine in Entwicklung befindliche Software unter Microsoft Windows nicht korrekt ausführen (ich muss dazu sagen, dass das Programm unter allen üblichen Betriebssystemen lauffähig ist sein soll). Ich habe den Fehler eben auf die Low-Level-Netzwerkfunktionen reduzieren können - um genau zu sein kam select() nicht mit dem übergebenen fd_set zurecht.

(Sorry, wenn ich nun ein paar weniger Programmier-affine Leser langweile:)

Die Lösung steht sogar in der MSDN-Doku, man muss sie nur suchen finden:

Internally, socket handles in an fd_set structure are not represented as bit flags as in Berkeley Unix. Their data representation is opaque. Use of these macros will maintain software portability between different socket environments.

Und da liegt auch schon der Hund begraben: für die FD_SET-Makros habe ich eigene Ersatzfunktionen programmiert, weil die meisten vordefinierten Makros (z.B. von der glibc) einen Buffer Overflow ermöglichen würden.
Da ich unter Unix-Systemen aber mit Bitmasken herumrechne, komme ich unter Windows mit einem völlig anders gearteten fd_set-Array nicht zurecht. Naja, Problem erkannt, Problem beseitigt, und schon geht’s mir wieder etwas besser. :-)