Lernen von den Meistern

Für eine ganz bestimmte Anwendung habe ich nach einem technologischen Lösungsansatz gesucht. Es ging dabei um eine ziemlich spezielle Sache - im Grunde wie man auf Windows-Systemen von einem Programm aus den I/O eines anderen Programmes zuverlässig kontrollieren kann. Das ist leider nicht ganz so trivial wie auf Unix-Systemen (dank Pseudo-Terminals), aber es geht. Es muss gehen. Irgendwie.

Also habe ich mich schrittweise vorangearbeitet, die relevanten WIN32-API-Befehle herausgefunden und nach Beispielcode gegoogelt. Schließlich fand ich quasi den perfekten Anwendungscode, also genau das was ich gesucht hatte. Programmiert in zuckerfeinem C, dezent dokumentiert, ohne Geschnörksel. Keine 1000 Zeilen Programmcode, die compilierte Executable nur wenige Kilobyte groß. Was war das nur für ein Programm? … Der Quellcode eines Trojaners! :cool:

Ich muss schon sagen - DAS war sicher nicht die Arbeit eines “Script-Kiddies”, sondern über eine über etliche Programmversionen hinweg optimierte Arbeit eines oder mehrerer Profis. Egal - ich will ja schließlich keinen Trojaner schreiben, aber der Code hat mir bei meinen Aufgaben definitiv weitergeholfen. :-)

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