Spam-Urteil

Nachdem das (angebliche? weil bisher noch nicht näher benannte) Spamurteil des Landgerichts Lüneburg durch die Blogosphäre geistert will ich auch noch ein Wort dazu sagen: alles kein Problem. :-)

Unsere Kunden können individuell ihren Spamfilter konfigurieren und dabei (derzeit noch über den Support, in Kürze aber auch über’s Web-Frontend) nicht nur Greylisting und Content-Filter, sondern sogar Blacklists individuell aktivieren oder deaktivieren. Somit bleibt es dem Kunden selbst überlassen, ob er Spam empfangen “will”.

Auch ohne dieses Urteil hätte ich als Provider ein Problem damit, dem Kunden (auf welche technische Art auch immer) irgendwelche E-Mails vorzuenthalten, wenn er/sie explizit keine Filterung wünscht (und Ja - wir haben solche Kunden…)

3 Bemerkungen zu “Spam-Urteil”

  1. nighthawk

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/97568

    der artikel zum urteil…

  2. Klaus Keppler

    Yupp, hab’ ich heute auch schon dort gelesen :)

    Die Entscheidung ist - so brutal sie auf den ersten Blick klingen mag - nachvollziehbar, da sich die Abmahnung auf das Wettbewerbsrecht beruft. Die Entscheidung, welche Mail nun Spam ist oder nicht muss nunmal im Zweifelsfall dem Kunden überlassen werden können.
    Wenn der Kunde explizit (durch eigene Aktivierung der Blacklist-Option) wünscht, Mails von zweifelhaften Mailservern abzulehnen, ist das auch alles kein Problem.

  3. Jörg Kamitter

    Jau, ist hart aber nachvollziehbar. Schliesslich entscheide ich ja zu Hause auch, ob da Werbepost in meinen Briefkasten liegen darf, und nicht der Postbote.

    Obwohl, wenn ich an ein gestriges Gespräch denke, bezweifel ich, das so mancher Dau überhaupt in der Lage ist seinen Spamfilter zu konfigurieren.

    Leider gibt es ja noch nicht die Möglichkeit, schon vor der Zustellung, irgendwo zu hinterlegen “bitte keien Werbepost an dieses Mailpostfach” ;-)

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