Nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz sicherheitsüberprüft?

Wir dürfen schon seit einiger Zeit einen großen IT-Dienstleister aus dem Automobilsektor zu unseren zufriedenen Kunden zählen. Nachdem dieser vor einer Weile von einem der größten IT-Dienstleister Deutschlands geschluckt wurde, sind auch die bestehenden Verträge übergegangen. Das Ganze ist mit dem erwartungsgemäß hohen Papierkram verbunden.

Recht interessant fand ich dabei die Tatsache, daß den uns vom Kunden gesendeten Vertragsänderungsunterlagen gleich noch vier A4-Seiten kleinstgedruckter “Allgemeiner Geschäftsbedingungen für den Einkauf” beigefügt waren. Da sind dann Floskeln wie diese enthalten:

Sofern ein Einsatz an einer sicherheitsempfindlichen Stelle des Auftraggebers vorgesehen ist, hat der Auftragnehmer dafür Sorge zu tragen, dass nur Mitarbeiter eingesetzt werden, die nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz sicherheitsüberprüft sind.”.

Daneben wurden noch andere “ausgelagerte” Klauseln eingebunden, von denen lediglich die URL in den Einkaufs-AGB erwähnt wurde. Ob das alles “im Falle eines Falles” wirklich Vertragsbestandteil wäre, sei mal dahin gestellt (auch wenn wir uns hier im B2B-Bereich bewegen).

Naja, ich freue mich auf jeden Fall auch weiterhin unsere Dienste erbringen zu dürfen.

Eine Bemerkung zu “Nach Sicherheitsüberprüfungsgesetz sicherheitsüberprüft?”

  1. RackBlogger » Blog Archiv » Zahlungsunwillig?

    […] Einer unserer Kunden ist ein großer IT-Dienstleister, der ausgerechnet mit dem Slogan “Business Flexibility” wirbt. Die vorletzte Rechnung kam über zwei Monate nach Rechnungstellung an uns zurück, mit dem Vermerk das sich der Vertragspartner (und daher die Rechnungsanschrift) geändert haben und wir diese korrigieren mögen. […]

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