Lecker Notebook…

Ich bin seit Anfang 2000 stolzer Besitzer des Subnotebooks Vaio PCG-N505X. Ein superportables Teil, 1.2 kg mit 10,4″-Display und dennoch 1024×768 Pixel. Ich hatte das Teil fast täglich* in der Uni dabei (einfach im Rucksack) und auf etlichen Reisen. Das Beste dabei: es funktioniert bis heute ohne Probleme! Ok, einen neuen Akku hab’ ich ihm gegönnt, eine Aufrüstung von 64MB auf 128MB RAM sowie eine 20-GB-Festplatte. Für Windows 2000 reicht’s.

Allerdings ist mit dem knappen Speicher, der 333 MHz Celeron-CPU und dem USB-1.1-Port nun langsam Schluß mit lustig. Ein Nachfolger muß her, mit dem ich stundenlang stromlos arbeiten kann (was habe ich damals verzweifelt am Flughafen von Rom eine Steckdose gesucht…), aber auch Filme gucken und große Bilder von meiner DSLR-Kamera nachbearbeiten kann. Natürlich darf das neue Notebook nicht größer oder schwerer sein als mein altes Vaio (da bin ich einfach zu verwöhnt).

Die Auswahl hält sich bei diesen Anforderungen in Grenzen: es gibt ein paar recht kleine Teile von Samsung, und natürlich auch von Sony. Aber über den Heise Newsticker wurde ich soeben auf das hier aufmerksam:

MacBook Air

Das MacBook Air. Wow. Nur 1,9 cm dick und 1,36 Kilo schwer, aber trotzdem 5 Stunden Akku-Laufzeit.

Es hat zwar nur einen USB-Port, kein internes optisches Laufwerk, kein UMTS und keinen PC-Card-Slot, aber ich glaube da muß man einfach Kompromisse machen.

Ich werde mal die nächsten Monate abwarten (am besten gleich auf die nächste Hardware-Version, um keine Kinderkrankheiten mitmachen zu müssen) und dann mal schauen, ob das eventuell der würdige Nachfolger meines Vaio wird.

8 Bemerkungen zu “Lecker Notebook…”

  1. Stefan

    Dass ich das noch erleben darf. :-)
    Mit dem einen USB-Anschluss ist es in der Tat etwas eingeschränkt, aber irgendwo muss man Abstriche machen. Die Idee der “Remote Disk” finde ich absolut genial.

    PS: Guided Tour auf http://www.apple.com/macbookair/guidedtour/ und die Keynote hier: http://www.apple.com/quicktime/qtv/keynote/ Die Airbook-Vorstellung beginnt ab Minute 54.

  2. Stefan

    Remote Disk: http://www.apple.com/macbookair/guidedtour/

    Auf die zweite Revision zu warten ist bei Apple immer ein guter Rat. Zwar hat nicht jedes neue Produkt Kinderkrankheiten, aber in Revision B gibt es oft noch ein paar kleine Verbesserungen, die Rev. B einen Tick besser machen als die erste Auflage.

  3. Olli

    Naja ich find das Teil quatsch. Ich habe hier noch ein LG E200 rumstehen, das ist klein, leicht und hat alles drinn was man braucht.

  4. Klaus Keppler

    “Remote Disk”: *LOL* - das Mounten von Datenträgern über’s Netzwerk ist im Grunde uralt. Aber Apple verkauft das fehlende CDROM-Laufwerk nicht als Manko, sondern als Innovation. Eiskaltes Marketing… :-)

  5. Klaus Keppler

    @Olli: mag sein daß das E200 auch klein ist, aber das MacBook Air ist deutlich leichter und rund halb so dick.
    Und ich will eben ein möglichst kleines Notebook. Das E200 ist sogar noch größer & schwerer als mein 7 Jahre altes Vaio… ;-)

    Trotzdem macht das E200 einen recht guten Eindruck - und es kostet nur fast halb so viel wie das von Apple… :-|

  6. matthias

    Das Gerät nenne ich mal dünn :D
    Hätte ich mir nicht jüngst ein neuen Notebook gekauft, würde ich wohl das MacBook Air abwarten.

  7. Björn

    Nein, keinen Mac!
    Wie wäre es mit www.flybook.de dem V5?

    Klein, leicht, handlich und viel viel kommunikativer

  8. Klaus Keppler

    Nach ein paar mal “drüber schlafen” frage ich mich nun auch, hinter welchem Mond Apple eigentlich lebt. Mit nur einem USB-Port und ohne optischem Laufwerk ließe es sich ja noch leben, aber ohne UMTS und ohne wechselbarem Akku erscheint mir das MacBook Air nach anfänglicher Begeisterung nun auch eher schwach…

    Apple sollte möglichst schnell eine V2 mit o.g. Eigenschaften rausbringen…

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