DocBook, FOP und OpenType

Mein manchmal lästiger Perfektionismus trieb mich dazu, die mit DocBook erzeugte PDF-Datei auch noch in unserem Corporate Design zu setzen, zu dem eine bestimmte Schriftart gehört. Dieser teuer bezahlte Font liegt mir aber “nur” im OpenType-Format vor. OpenType ist ja eigentlich ein ziemlich geniales Format, wenn es denn nur ausreichend unterstützt werden würde… :-/

So unterstützt der Renderer FOP, der die per XSL erzeugte .fo-Datei in ein PDF umwandelt, leider keine sogenannten “CFF-Glyphs” in OpenType-Fonts. Ich habe es laaaange versucht (auch mit der 0.95beta und der trunk-Version von FOP), aber irgendwann aufgegeben. Stattdessen habe ich die Schriftart online nochmal als Type1 gekauft… Damit hat’s dann reibungslos funktioniert. Was macht man nicht alles für ein schönes Layout… :mrgreen:

2 Bemerkungen zu “DocBook, FOP und OpenType”

  1. Morty

    Hast du versucht die Schrift selber umzuwandeln (http://fontforge.sourceforge.net/), oder verbietet die Lizenz das?

  2. Klaus Keppler

    Die Lizenz verbietet das. Ich bin aber schon froh daß ich den Font zumindest in PDFs einbetten darf :)
    Und bevor ich mich dann wieder in ein neues Programm einarbeite und Stunden (evtl. erfolglos) damit verbringe den Font zu konvertieren, hab’ ich mir die knapp 100 Dollar für die paar benötigen Type1-Schnitte dann einfach mal gegönnt. Bei dem Dollarkurs eh kein Problem :mrgreen:

Einen Kommentar schreiben