Monatsarchiv für August 2008

Vom Erdboden verschluckt

Freitag, den 29. August 2008

Ein kleinerer Lieferant von uns ist offenbar vom Erdboden verschluckt worden.

Am 11.07. haben wir eine Kündigung gesendet, am 28.07. eine (unberechtigte) Rechnung erhalten, und seitdem keinen Kontakt mehr aufnehmen können. Unzählige Versuche per Telefon, E-Mail und Fax blieben erfolglos - und ein nun abgesendetes Einschreiben konnte auch nicht zugestellt werden.

Vielleicht macht er ja nur 4-6 Wochen Urlaub mit der Familie, und ist nach Ferienende wieder erreichbar…?

Nee, oder?

Donnerstag, den 28. August 2008

Eben im Heise Newsticker gelesen: Microsoft erhält Patent auf Seitenblättern.

Bitteschön - welcher hirnverbrannte Patentprüfer erkennt denn darin noch eine schöpferische Leistung? :roll:

[…] Das Patent beschreibt eine Methode, mit der unabhängig von der aktuell gewählten Darstellungsart mittels der “Page-Up”- und “Page-Down”-Tasten auf der Tastatur immer genau eine Seite vor- oder zurückgeblättert werden könne. […]

Die machen sich so ihre ganze Wirtschaft kaputt…

Müllentsorgung

Freitag, den 15. August 2008

Eben kam eine Lieferung mit zwei Mini-GBIC-Modulen für einen neuen Switch. Die Teile sind jeweils so groß wie etwa 3 Stück Würfelzucker, aber verpackt waren die in so viel Plastikmüll, dass ein halber Mülleimer damit gefüllt werden konnte…

Sooo teuer sind die Teile nun auch wieder nicht - ich schätze mal das der Lieferant auf die Art und Weise seinen Plastikmüll entsorgt. ;-)

Unzustellbar

Montag, den 11. August 2008

Da ist wohl beim Einpacken einer Rechnung etwas schief gegangen. Das Rundschreiben mit Informationen zu unserer Umfirmierung ist vorne gelandet, und komischerweise kann die Post das nicht zustellen… ;-)

Unzustellbar...

Schminkspiegel mit Linux

Donnerstag, den 7. August 2008

Um mein in die Tage gekommenes Subnotebook (Sony Vaio) preiswert zu ersetzen habe ich mir kürzlich ein “Netbook” zugelegt: die Wahl fiel auf das Acer Aspire One A150L. Die Ausstattung und Verarbeitungsqualität sind für den Preis in Ordnung. Aber mir drängen sich drei Fragen auf:

1.) Schminkspiegel?

Warum um alles in der Welt wurden spiegelnde Notebookdisplays erfunden? Damit die Videos auf den Ausstellungsstücken im Elektronikmarkt bunter ausgucken?

Ich habe heute früh mal ein Foto mit dem Gerät auf unserer Terasse gemacht. Ironischerweise hat der Autofokus bei mittlerem Fokusfeld automatisch durch den Display-Spiegel auf mich fokussiert :-) (das folgende Foto ist nicht nachbearbeitet!)

Aspire Linux-Schminkspiegel

Außen ist das A150L also trotz des ansonsten hellen und schönen Displays leider nicht zu gebrauchen. Selbst mit optionaler Entspiegelungsfolie glänzt der breite Rahmen außen herum immer noch mehr als notwendig.

Interessant ist, dass die “offiziellen” Produktfotos ein mattes Display zeigen, wie beispielsweise bei Amazon:

Aspire-Display bei Amazon

2.) Turbine?

Ich verstehe nicht, warum eine CPU mit (laut Intel) gerade mal 4 Watt Abwärme durchgehend aktiv gekühlt werden muss. Und warum man dann nicht ein paar Cent mehr ausgibt und einen lautlosen Lüfter verbaut.
Beim allerersten Einschalten habe ich den Lüfter bereits deutlich bemerkt - meiner Meinung nach ist das Notebook in “lautlosen” Umgebungen (Besprechungen usw.) unbrauchbar - auf der Wohnzimmercouch erst recht. Aber vielleicht bin ich da nur etwas zu empfindlich.

3.) Netzteilkabel?

Welcher (Entschuldigung) absolut geistesabwesende Produktmanager legt so einem Netbook ein superkompaktes Netzteil bei, welches dann aber mit einem fetten dreipoligen Stromkabel verbunden wird, das größer und schwerer als das restliche Netzteil ist!?!? (Laut meiner Küchenwaage kommt das Netzteil auf 150g, das Netzkabel alleine auf 183g)

netzteil.jpg

All diese drei Punkte (Display, Lüfter, Netzteil) sind mir auf den allerersten Blick aufgefallen, und alle drei sind meiner Meinung nach ohne großen technischen Aufwand vermeidbar. Mich würde wirklich interessieren, was in den Köpfen der Produktmanager vorgeht, so ein Zeug auf den Markt zu bringen. Entweder wollen die gar kein gutes Gerät bauen und später lieber einen “verbesserten” Nachfolger präsentieren. Oder sie können es einfach nicht besser…

Aber es gibt auch ein paar Vorteile dieses Geräts: zum einen wäre da die 120-GB-Festplatte. Gerade wenn ich mal größere Bildmengen von der digitalen Spiegelreflexkamera auf’s Notebook kopieren möchte wäre bei einer 8-GB-Solid-State-Disk schnell Feierabend (von der Geschwindigkeit mal noch ganz abgesehen). Da verstehe ich nicht warum Asus selbst im EeePC901 keine Festplatte einbaut oder zumindest Platz dafür lässt.
Außerdem gefällt mir das vorinstallierte Linpus-Linux ganz gut. Das Gerät bootet innerhalb von rund 20 Sekunden, WLAN usw. hat auf Anhieb funktioniert, und ansonsten ist die Oberfläche intuitiv benutzbar.
Nicht zuletzt war eigentlich die große Tastatur ausschlaggebend für meine Wahl zum A150L - wenn ich an die “Enter”-Taste vom EeePC denke wird mir schon schwindelig.

Aber so wie es aussieht kann man eben leider nicht Alles haben. Egal für welches Netbook man sich derzeit entscheidet - alle haben irgendwelche (nicht nachvollziehbare) Mankos.

Leningrad Cowboys

Sonntag, den 3. August 2008

Schön war’s gestern. Bin gegen 04:30 wieder zu Hause angekommen. :-)
Leningrad Cowboys

Mir haben zwar die Klassiker etwas gefehlt (”These boots are made for walking…”), die Neuinterpretation von Offsprings “Pretty Fly” oder gar Modern Talkings “You’re my heart, you’re my soul” waren aber auch sehr interessant :-)

Kälte aus der Dose

Samstag, den 2. August 2008

Wenn’s im Büro mal wieder zu warm ist:
Kälte-Spray

Das Kälte-Spray gibt es ab rund 8 Euro je 200ml zu kaufen (z.B. bei Reichelt), ein Gebrauch zur Kühlung der Umgebungstemperatur ist aber wahrscheinlich nicht zu empfehlen. Auch direkte Anwendung auf der Haut kann zu bösen Erfrierungen führen. Dann doch lieber schwitzen… ;-)

Terminverwaltung mit Lightning

Samstag, den 2. August 2008

Wenn ich einige Bekannte darauf anspreche, warum diese Outlook zum Mailversand nutzen*, höre ich oft “weil ich nur damit auch meine Termine ordentlich verwalten kann”.
(* meistens frage ich dann, wenn ich wieder mal eine “winmail.dat” als E-Mail-Anlage erhalten habe und damit herzlich wenig anfangen kann)

Die Ausreden haben nun ein Ende - die Lösung heißt Thunderbird Lightning. Das Add-On für den freien Mailclient Thunderbird ist kinderleicht zu installieren und absolut intuitiv zu bedienen. Man kann mehrere Kalender anlegen, und diese über FTP, WebDAV oder ein Netzwerkverzeichnis synchronisieren lassen.

So habe ich einen Kalender für private Termine, einen für geschäftliche Termine, und einen gemeinsamen mit meiner Frau (für “Familientermine”). Die Termine sind am PC zu Hause, im Büro und am Notebook jederzeit synchron - einfach traumhaft. Für den Abgleich via SyncML mit mobilen Geräten gibt’s wohl auch Tools, damit habe ich mich aber bisher noch nicht beschäftigt.

Also Leute - macht dem propritären Blödsinn ein Ende, und setzt auf offene Formate! :-)