Monatsarchiv für Februar 2009

Eingeschneit

Mittwoch, den 25. Februar 2009

Über die Faschingstage war ich auf einem Kurzurlaub in den Bergen. Wer den Wetterbericht verfolgt hat, hat mitbekommen, daß es dort ganz gut geschneit hat. :-)

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Das man sich morgens erstmal den Weg aus der Hütte freischaufeln musste, war ok. Weniger lustig war die Straßensperre aufgrund eines Lawinenabgangs, weshalb der Urlaub unerwartet verlängert werden musste:

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Aber schön war’s trotzdem (auch wenn das Wetter erst heute - zum Abreisetag - schöner wurde). Und für’s Wochenende sind Neuschnee und wärmere Temperaturen angekündigt, was weitere Lawinen mit sich bringen dürfte.

OSMB - Nachtrag…

Freitag, den 20. Februar 2009

Bevor ich’s noch ganz vergesse: vor ein paar Wochen war ich auf dem Kongress Open Source Meets Business in Nürnberg (dank ADAC habe ich da ja doch noch hingefunden).

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Insgesamt eine recht interessante Veranstaltung - nicht zuletzt aufgrund der genüpften Kontakte.

Am Mittwoch Abend gab es dann noch einen netten Empfang im alten Festsaal des Nürnberger Rathauses. Angeblich soll gegen Ende das Bier ausgegangen sein (was für eine Veranstaltung in Franken Mittelfranken kein gutes Zeichen wäre… ;-) )

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LPIC-1

Freitag, den 20. Februar 2009

Kürzlich eingetroffen:

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Nachdem Keppler-IT ja Certified Solution Provider des LPI ist, war eine LPI-Zertifizierung für mich ohnehin überfällig. :-) Über die Fragen der Prüfung darf man ja nichts sagen, aber mir hat gefallen, dass diese eher allgemeine Linux-Grundkenntnisse abfragen, statt sich nur auf eine bestimmte Distribution zu konzentrieren. Man sollte also nicht nur apt, sondern auch rpm bedienen können. In der Praxis haben wir es ja auch nicht mit nur einer Linux-Distribution zu tun. ;-)
Ob ich auch LPIC-2 machen werde steht noch nicht fest; da geht es auch um viele Dinge mit denen ich persönlich im täglichen Betrieb eher weniger zu tun habe (procmail setze ich gar nicht ein, ldap noch viel zu wenig, usw.). Mal schauen…

Infos zu den LPI-Zertifizierungen gibt’s u.a. auf der Website des LPI German e.V.; wer eine vergünstigte Prüfung machen möchte, sollte die CeBIT oder die Chemnitzer Linuxtage besuchen (siehe Pressemitteilung).

Die Gans

Donnerstag, den 19. Februar 2009

Die Gans erwacht im grauen Forst
erstaunt in einem Adlerhorst.
Sie blickt sich um und denkt betroffen:
»Mein lieber Schwan, war ich besoffen!«

Morgen ist der 100. Geburtstag von Heinz Erhardt.

1234567890

Freitag, den 13. Februar 2009

Wichtige Frage an alle “echten” C-Programmierer und Sysadmins: was ist an dem morgigen Datum (14. Februar) besonders?

Valentinstag? ja, auch, aber uninteressant…

Aber erinnern wir uns doch mal an die Unix Timestamp - die Anzahl der Sekunden seit dem 01.01.1970 00:00. Und genau die erreicht am 14.02.2009 um 00:31:30 mitteleuropäischer Zeit die magische Zahl 1′234′567′890:

> date -d@1234567890
Sat Feb 14 00:31:30 CET 2009

Noch bleibt genug Zeit, um den Sekt kalt zu stellen. ;-)

Kein IPv6 geplant…

Freitag, den 13. Februar 2009

Für einen extern untergebrachten Server habe ich beim zuständigen RZ nachfragt, ob wir dort auch IPv6-Konnektivität bekommen könnten. Die Antwort war sinngemäß, dass derzeit nichts in Richtung IPv6 geplant ist, und ich in einem halben Jahr nochmal nachfragen könne…

Nicht gerade aufbauend, wenn selbst manche Infrastrukturanbieter bei dem Thema noch ganz am Anfang stehen… :roll:

Die Wahrheit über Green-IT

Freitag, den 13. Februar 2009

Im Heise Newsticker wurde eben über die Ergebnisse einer Umfrage eines Verbandes der IT-Industrie (CompTIA) berichtet:

Hauptmotiv für Green-IT-Initiativen sind Einsparungen von Kosten und Energie. Der Wunsch, die Umwelt zu schützen oder die Kohlenstoffemmissionen global zu senken, tritt bei der Planung und Umsetzung von Green-IT-Projekten in den Hintergrund.

Na, überrascht? ;-)

Ich finde die ganze Umwelt-Scheinheiligkeit bei Green-IT schon von Anfang an ziemlichen Quatsch. Natürlich geht es primär um’s Geld - die sauberere Umwelt ist eher eine Nebenwirkung. Aber wenn das nur oft genug gepredigt wird, glaubt das irgendwann schon jeder. So wie beim Propagandaspot “They call it pollution. We call it life.“. ;-)

Schaut man sich die vollständige Ökobilanz eines neuen Servers mal an, müsste man schon rot werden wenn man ausschließlich die damit eingesparte elektrische Leistung als “umweltschonend” bezeichnen will.

Dennoch glaube ich, dass der aktuell beschrittene Weg der Richtige ist. Wären die Energiekosten nicht so extrem gestiegen, würde sich wohl nach wie vor kaum jemand Gedanken über Virtualisierung, stromsparende CPUs und effiziente Netzteile machen.

Das etwas andere Rechenzentrum

Freitag, den 13. Februar 2009

Bei einer Suche nach Colocation-Angeboten im EU-Ausland bin ich eben zufällig über dieses unglaubliche Rechenzentrum gestolpert:

Pionen Datacenter - Bahnhof

Es handelt sich dabei um das Datacenter “Pionen” des schwedischen ISPs Bahnhof. Die Kulisse ist beeindruckend, wenn auch manche Bilder etwas zu abgefahren wirken (damit meine ich den Nebelwerfer am Fußboden)…

Das Rechenzentrum befindet sich in einem alten Bunker mitten in Granit geschlagen etwa 30 Meter unter der Erde, direkt unter Stockholm. Für die Notstromversorgung sind Diesel-Aggregate aus deutscher U-Boot-Technologie installiert (angeblich mitsamt passender U-Boot-Signalhörnern). Mehr Infos auch auf Royal Pingdom.

Sollte ich auch mal ein Rechenzentrum bauen, wäre das eine interessante Vorlage… ;-)