Die Wahrheit über Green-IT

Im Heise Newsticker wurde eben über die Ergebnisse einer Umfrage eines Verbandes der IT-Industrie (CompTIA) berichtet:

Hauptmotiv für Green-IT-Initiativen sind Einsparungen von Kosten und Energie. Der Wunsch, die Umwelt zu schützen oder die Kohlenstoffemmissionen global zu senken, tritt bei der Planung und Umsetzung von Green-IT-Projekten in den Hintergrund.

Na, überrascht? ;-)

Ich finde die ganze Umwelt-Scheinheiligkeit bei Green-IT schon von Anfang an ziemlichen Quatsch. Natürlich geht es primär um’s Geld - die sauberere Umwelt ist eher eine Nebenwirkung. Aber wenn das nur oft genug gepredigt wird, glaubt das irgendwann schon jeder. So wie beim Propagandaspot “They call it pollution. We call it life.“. ;-)

Schaut man sich die vollständige Ökobilanz eines neuen Servers mal an, müsste man schon rot werden wenn man ausschließlich die damit eingesparte elektrische Leistung als “umweltschonend” bezeichnen will.

Dennoch glaube ich, dass der aktuell beschrittene Weg der Richtige ist. Wären die Energiekosten nicht so extrem gestiegen, würde sich wohl nach wie vor kaum jemand Gedanken über Virtualisierung, stromsparende CPUs und effiziente Netzteile machen.

Einen Kommentar schreiben