Monatsarchiv für April 2009

Wochenend’ und Sonnenschein

Samstag, den 25. April 2009

So sieht ein typischer Samstag aus:

  • gemütlich Ausschlafen bis 06:00 (Katze meldet sich zum Frühstück zurück…). :cat:
  • Katze angeboten, noch ‘ne Runde mit im Bett liegen zu bleiben. Katze akzeptiert schnurrend. Verlängerung bis 09:00.
  • 10:00: Katze ist gefüttert. Milchkaffee, Croissant mit Nutella und c’t auf der Terasse.
  • 11:00: kurze Fahrt zum Bauhof - altes Geschirr für Polterabend suchen. Leider fast nichts mehr da.
  • 12:30: Nudelsalat für den Abend gemacht (Ricotta, Knoblauch, Olivenöl, frischer Basilikum, Salz, Pfeffer, Tomaten und natürlich Nudeln. Leeeecker.)
  • 14:00: Fahrt ins Büro. Muss noch ein bisserl wichtigen Papierkram erledigen und brauche Unterlagen dazu, die nur “offline” existieren. Herrliches Wetter - Fenster geöffnet, Kaffee und Schokolade am Schreibtisch.
  • gegen 17:30: Polterabend von Freunden - Grill, Bier, Spaß. :-)

Das nächste Wochenende verspricht aber auch schon toll zu werden. :-)

Oracle kauft MySQL?

Montag, den 20. April 2009

Schon bizzar… Sun hat MySQL gekauft, nun kauft Oracle Sun. Somit wird die MySQL AB dann wohl ein Tochterunternehmen von Oracle.

Terminwunsch

Montag, den 20. April 2009

Ein Kunde hat uns seine Umfirmierung mitgeteilt. Die Daten wurden aktualisiert; der Kunde hat kurz darauf nachgefragt, ob die geänderten Daten dann bei uns “fix” sind. Ich habe (sinngemäß) geantwortet mit

Ja, die Daten sind mindestens bis zur nächsten Umfirmierung so fixiert.

Daraufhin der Kunde:

Die nächste Umfirmierung ist voraussichtlich am 17.06.2478 (falls ihr das schon mal dem Server mitteilen wollt)

:lol:

Cold Call: den Spieß umdrehen

Freitag, den 17. April 2009

Wer selbständig ist[EDIT],[/EDIT] kennt das: alle paar Tage hat man irgendjemanden am Telefon, der zuerst nach der Geschäftsleitung verlangt, und dann tolle Angebote hat: kostenlose Krankenkassen-Vergleiche, Zeitschriften-Abonements zu “Spezialkonditionen”, und so weiter…

Eben hat schon wieder so jemand angerufen. Für solche Fälle habe ich mir nun ein neues Vorgehens-Schema ausgedacht:

  • wenn mit unterdrückter Nummer angerufen wird, sage ich nur: “Leider unterdrücken Sie Ihre Rufnummer. Ich will natürlich nur seriöse Gesprächspartner - bitte rufen Sie ggf. nochmal ohne Nummernunterdrückung an” (und dann auflegen bevor der Anrufer darauf antworten kann)
  • Wer mit Rufnummer anruft: ich notiere mir die Rufnummer, und lasse mir nochmal den genauen Namen geben (gerade bei den kleinen PKV-Vergleichern oder Aboanbietern ist das manchmal lustig, wenn ich nach der korrekten Firmierung frage und die regelrecht herumdrucksen…)
  • Dann lasse ich den Anrufer ca. 2-3 Sätze lang erzahlen um was es geht. Danach drehe ich den Spieß um: zuerst frage ich “Haben Sie auch eine Internetseite”? Häufigste Antwort: “nein, wir beraten telefonisch […]”. Das ist meine Chance :twisted: Ich frage: “Oh, prima - da kann ich Ihnen gleich ein Angebot machen. Wir bieten nämlich zufällig Domains und Webhosting an. Können Sie mir bitte kurz Ihre Kontaktdaten durchgeben, damit ich Ihnen ein Angebot zuschicken kann?”

Sollte ich jemals so einem Anrufer erfolgreich ein Hosting-Paket andrehen können, werde ich das hier bloggen. :-)

“E-Mails an mich gehen verloren”

Freitag, den 17. April 2009

Ein leider häufigeres Problem ist der gefühlte Verlust von E-Mails. Das bedeutet, Kunden glauben, dass E-Mails an sie nicht ankommen, sondern von einem ominösen Spamfilter oder was-auch-immer abgewiesen werden.

Leider liegt die Ursache aber fast immer beim Absender. Wenn wir eine E-Mail nicht annehmen sollten, dann hat das seinen Grund (z.B. Virus enthalten, Server auf Blacklist, etc.). Aber in diesem Fall lehnen wir die E-Mail schon während der SMTP-Verbindung ab, d.h. der Absender sollte von seinem Mailserver eine aussagekräftige Fehlermeldung bekommen. Der Betrieb des Mailclusters ist somit zwar etwas aufwendiger, weil wir während der SMTP-Session auf Viren und Spam filtern statt alles in Ruhe in einer Queue abzuarbeiten. Aber nur so können wir zuverlässige Fehlermeldungen erzeugen statt die E-Mail-Welt mit Bounces an gefälschte Absenderadressen zuzumüllen.

In den wenigen Fällen, in denen der Fehler nicht beim Absender liegt, liegt er dann meist bei unserem Kunden. Der Klassiker: irgendein Rechner im Kundennetzwerk ruft parallel auch die E-Mails ab, und löscht diese anschließend auf dem Server…

Würde der Absender einfach nur die Fehlermeldung lesen, wäre eigentlich klar, warum seine Mail nicht bei unserem Kunden angekommen ist. Aber durch die Desensibilisierung mit “Postmaster”-Mails schaut sich das wohl kaum noch jemand an, sondern vermutet irgend ein technisches Problem. :-(

Aus Kulanz führen wir gerne E-Mail-Recherchen durch und belegen den Kunden anhand der Logfiles, was mit bestimmten Mails passiert ist. Die häufigsten Probleme sind:

  • “Inhouse-Mailserver” in Form von schlecht konfigurierten Exchange-Servern, die über eine dynamische DSL-IP-Adresse direkt Mails versenden wollen (und dann natürlich regelmäßig auf Blacklists stehen)
  • unfähige Provider, die in der Domain als MX eine IP-Adresse statt einem Hostnamen eintragen
  • Spam-Schleudern (”ich habe Ihnen doch nur eine Word-Datei schicken wollen” -> wegen Virus abgelehnt…
  • zwischengeschaltete Spam-Appliances, die etwas zu großzügig filtern, oder abgestützte lokale Virenscanner

Tech-C/Zone-C

Donnerstag, den 9. April 2009

Eben wurde eine Domain von uns zu einem anderen Provider umgezogen. Aus Neugier habe ich mir nach dem KK-ACK den neuen WhoIs-Eintrag mal angesehen.

Manche Mitbewerber haben den Zweck von “Tech-C” und “Zone-C” wohl nicht richtig verstanden, und tragen dort auch den Domaininhaber ein (als Mailadresse aber “info@[provider]”). Obwohl der in sicherlich 99,9% der Fällen nicht die DNS-Server konfiguriert und betreibt… :roll:

Ich hasse PHP

Donnerstag, den 9. April 2009

Das ich kein großer Freund von PHP bin ist wahrscheinlich nicht neu. Inzwischen fällt es mir aber schwer, PHP überhaupt als Programmiersprache ernst zu nehmen.

Wer mir zuerst sagen kann, welches Ergebnis man denn nach Schritt 5 erwartet (und welches man tatsächlich bekommt), gewinnt einen Kugelschreiber. :)

$betrag = ‘34.04148′; # Betrag in CHF
echo “Input: $betrag\n”;

# Schritt 1: *20
$betrag = $betrag * 20;
echo “Schritt 1: $betrag\n”;

# Schritt 2: Rundung
$betrag = round($betrag);
echo “Schritt 2: $betrag\n”;

# Schritt 3: / 20
$betrag = $betrag / 20;
echo “Schritt 3: $betrag\n”;

# Schritt 4: * 100
$betrag = $betrag * 100;
echo “Schritt 4: $betrag\n”;
var_dump($betrag);

# Schritt 5: intval
$betrag = intval($betrag);
echo “Schritt 5: $betrag\n”;

Wen interessiert’s?

Freitag, den 3. April 2009

Diese Frage stelle ich mir schon seit einiger Zeit zum Thema “Twitter”. Motiviert durch den Beitrag von adminlife.net gebe ich nun auch mal meinen Kommentar dazu ab.

wayne.gifDie Tatsache, dass es dank iPhone, mobiler Datenflatrate etc. immer einfacher wird, irgendeinen “Content” ins Web zu setzen, macht diesen nicht wertvoller. Im Gegenteil - manche Blogger neigen inzwischen ja auch schon dazu, im Blog noch einen “Twitter-Stream” einzubinden, in dem man quasi in Echtzeit sehen kann, was der Blogger gerade so treibt. Wen interessiert so eine Meldung wie “Warte am Bahnhof gerade auf meinen Zug” oder “bei McDonalds ist der Salat ausgegangen”? Nicht nur, dass der Schreiberling mit diesen Informationen seine eigene Zeit verblödelt, nein - die Leser verschwenden auch ihre Zeit damit, ohne danach deren geistigen Horizont in irgendeiner Form erweitert zu haben.

Durch das Internet kann man sich heutzutage einen richtigen “Informationskollaps” holen. Man startet morgens mit Spiegel Online, checkt danach seine neuen Messages in Xing (ggf. auch noch LinkedIn, StudiVZ sowie im einen oder anderen Diskussionsforum). Dann werden im RSS-Reader etliche Blogs durchstöbert, und natürlich alles via Twitter verfolgt. Damit bekommt man locker einen Tag herum, ohne wirklich irgendwas vorangebracht zu haben.

Natürlich gibt es informative Artikel in Online-Zeitschriften, anregende Beiträge in Diskussionsforen und interessante Hinweise in Blogs. Aber mit der Menge an Informationen wird es zunehmend schwieriger, die für einen wirklich relevanten Sachen herauszufiltern. Und “Twitter” kommt dann noch quasi als selbst abonnierter Alltags-Spam dazu.

Ein Freund von mit “twittert” auch. Ich habe ihn kürzlich mal gefragt, was ihn daran genau fasziniert. Verstanden habe ich es nicht wirklich; es gibt angeblich auch nützliche Anwendungen (man kann Leuten wohl auch Fragen stellen bzw. Mitteilungen schicken - aber kann man das nicht auch schon per SMS und E-Mail?).

Der Höhepunkt sind nun “Corporate Twitter Streams”. Unternehmen erzählen, was gerade so passiert. Welche Mitarbeiter heute was beim Chinesen bestellen. Das die Praktikantenstelle besetzt ist. Das man gerade auf einen Kunden wartet, der zu spät dran ist. Das irgendwo ein Sack Reis umgefallen ist.

WEN INTERESSIERT DAS?

Ich versteh’s einfach nicht… Vielleicht kann mich ja jemand aufklären. :-)

geekpoke_twitter.jpg
via: Geek and Poke