Trennungsgrund

Eine absolute Seltenheit - aber manchmal leider nicht zu vermeiden - ist es, wenn wir einem Kunden die Kündigung empfehlen, oder diese selber aussprechen.

Wenn ein Kunde nunmal der festen Überzeugung ist, dass wir für 2,90 EUR pro Monat auch noch die Inhalte seiner Webseite pflegen, und er auch nach inzwischen >90 Telefonminuten nicht wahrhaben will das wir das nunmal definitiv nicht machen, dann ist das genau so ein Trennungsgrund.

Wir sind ja wirklich sehr hilfsbereit und kulant, aber irgendwo muss dann doch mal die Vernunft einschreiten und einen Schlußstrich ziehen.

3 Bemerkungen zu “Trennungsgrund”

  1. Parkrocker

    Kündigung war wohl wirklich die bessere Alternative. Immerhin habt ihr mit einem Telefonat länger als 90 Minuten den Jahresgewinn des Vertrages locker aufgezehrt.
    Obwohl…
    Zeit habt ihr ja anscheinend genug, oder nicht? Ich würde mir mal Gedanken drüber machen, was bei euch falsch läuft, wenn ihr anderthalb Stunden wegen so einer Sache telefoniert.

  2. nicname

    Ich komm zwar aus einer anderen Branche (Drucker und Kopierer)

    aber bei uns ist es dass selbe wobei es bei uns häufiger vorkommt das einer von einem 300€ Tischgerät, Farbechte drucke erwartet (Preise von solchen Geräten liegen so um die 30.000)

    Wobei ich dort noch immer meinen Chef habe der nicht so erfreut wäre wenn ich als techniker meinen kunden die Kündigung empfehle ;-)

  3. Klaus Keppler

    Man kann nicht gleich jedes Telefonat über die Kostenschere ziehen. Genauso wie wir Kunden haben, mit denen in 10 Jahren nicht einmal telefoniert wurde, gibt es eben auch die etwas “zeitintensiveren” Fälle.
    Die Erfahrung zeigt, dass die meisten Fragen und Probleme am Anfang auftauchen, und dann mit zunehmender Erfahrung des Kunden stark zurückgehen.

    Am Telefon so etwas zu sagen wie “an Ihnen verdienen wir ohnehin nichts (mehr), ich lege jetzt auf” wäre zum einen sehr unhöflich, und zum anderen würde es beim Kunden keinen guten Eindruck hinterlassen.

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