Monatsarchiv für Februar 2010

Nigeria-Spam

Donnerstag, den 25. Februar 2010

Gestern habe ich ein besonders aufwendig gestaltetes Exemplar von der Nigeria-Connection erhalten. Den Text muss man sich echt mal durchlesen. :-)
spam_head.jpg

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Antarktis-Support

Montag, den 15. Februar 2010

Eben hat ein Kunde mit einer recht ungewöhnlichen Ländervorwahl und einem deutlichen oberbayerischen Akzent angerufen - er hat Probleme mit dem Versand von E-Mails. Ach ja, und er befindet sich gerade in der Antarktis. 8-)

Wahrscheinlich ein klassischer Fall einer Port-25-Blockade des ISPs - in diesem Fall reicht es häufig, die Verbindung zum SMTP-Server über den Submission-Port 587 (statt 25) aufzubauen - oder gleich per SSL an Port 465.

2 Kinokarten: 57 Mark!?

Sonntag, den 14. Februar 2010

Eben ist mir aufgefallen wie teuer das Kino inzwischen geworden ist. Für 2x “Avatar” am Sonntag Nachmittag zahlt man hier im Online-Vorverkauf insgesamt 27,28 EUR, für die 3D-Brillen kommen nochmal 2 EUR dazu. Das sind umgerechnet über 57 D-Mark. (Nein, ich bin kein DM-Nostalgiker, aber nunmal mit DM-Preisen aufgewachsen - und “damals” kam man für unter 10 DM pro Karte ins Kino…). Dazu sitzt man dann noch auf speckigen abgenutzen Sitzen, läuft über einen mit Popcorn und Cola laminierten Boden, und zahlt ziemlich irrwitzige Getränkepreise.

Naja, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis… offenbar ist die Nachfrage noch groß genug.

Abmahnung per E-Mail

Mittwoch, den 3. Februar 2010

Für jeden Mist kann man heutzutage Sachverständige hinzu ziehen.

Die Entscheidung, dass man bei E-Mails grundsätzlich davon ausgehen kann, dass diese beim Empfänger ankommen, und daher auch Abmahnungen rechtsgültig per E-Mail zustellbar sind, haben die verantwortlichen Richter aber offenbar selbständig fällen können:

http://www.gulli.com/news/lg-hamburg-abmahnung-per-e-mail-zul-ssig-2010-02-03

Ein weiteres Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt?

Ich hoffe aber mal, dass dieses Urteil keine Vorbildfunktion haben wird - wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit (und kompetenterer Anwälte ;-) ) das Bild der “per se zustellbaren” E-Mail zu zerstören.

Jeder, der heutzutage größere Mailserver-Umgebungen betreibt, ist eher überrascht, dass das System “E-Mail” überhaupt noch funktioniert - in Anbetracht der Unmengen von Spam, DoS-Attacken, nicht standardkonformen MTAs und MUAs, zeitweise überforderten Empfänger-Servern, vorübergehend unbemerkten Konfigurationsfehlern, falsch eingestellten Spamfiltern, Fehlalarmen bei Virenscannern, und so weiter…