Vorausverfügungen ab 01.07.2010

Zum 01.07.2010 gibt es Änderungen bezüglich der Vorausverfügungen bei der Deutschen Post. Zukünftig wird der Vermerk “Wenn unzustellbar, zurück!” ignoriert - unzustellbare Briefe werden vernichtet und ggf. eine Anschriftenberichtigungskarte ausgestellt.
Das ist für uns ziemlich unpraktisch. Zur Überprüfung der Kundendaten versenden wir die Zugangsdaten aus Prinzip nur per Post. Die Vorstellung, dass unzustellbare Briefe dann auf nicht näher definiertem Weg “vernichtet” werden, sagt mir nicht wirklich zu. Aus diesem Grund steigen wir nun auf das neue Produkt PremiumAdress um, damit wir nicht zustellbare Briefsendungen zurück erhalten und gemäß unserer Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen selbst vernichten können.

Hierfür muss nun wieder ein gesonderter Vertrag mit der Post geschlossen werden. Nur gut, dass wir fast nichts Besseres zu tun haben… ;-)

4 Bemerkungen zu “Vorausverfügungen ab 01.07.2010”

  1. Basti

    Hi, gilt das nicht nur für Infopost/Infobriefe? Die Zugangsdaten sind doch normale Briefe, oder?

    Grüsse
    Basti

  2. Klaus Keppler

    Ich finde die Formulierung in dem PDF ziemlich eindeutig:
    “Ab dem 01.07.2010 können bei Briefen und Postkarten folgende Vorausverfügungen weiter genutzt werden: […] Alle anderen Vorausverfügungen fallen weg und werden ab dem 01.07.2010 nicht mehr umgesetzt: […]”

    Infopost hat man auch bisher nur mit PremiumAdress zurücksenden lassen können.

    Hintergrund ist vermutlich die Änderung an der Umsatzbesteuerung für Post-Mehrwertleistungen.

  3. nelson

    Infopost konnte man bisher auch ohne Premiumadress zurückschicken lassen für 22ct pro Brief

  4. Klaus Keppler

    Äh, ja… ich hatte das mit “kostenpflichtig zurückschicken lassen” verwechselt. Danke für den Hinweis. :)

Einen Kommentar schreiben