Beim Rausgehen verhaften…

Am Freitag war ich mit einem Kollegen den ganzen Tag in Frankfurt, um ihn in zwei Rechenzentren einzuweisen und bei der Gelegenheit noch einen Server für einen Kunden zu installieren. Für das erste der besuchten Rechenzentren hatte mein Mitarbeiter allerdings noch keine Freigabe durch den Kunden erhalten (lag am Kunden selbst), so dass der Sicherheitsdienst ihn erstmal nicht mit mir hereinlassen wollte. Da ich wiederum genügend Berechtigungen besaß, konnte ich ihn als “Techniker” vor Ort anmelden und so doch noch mitnehmen.

Der Sicherheitsdienst hat während unserer Arbeiten dann mit dem Kunden telefoniert um die Sache zu klären. Der Kunde ist ein eher großes Unternehmen, bei dem der erste Ansprechpartner wohl auch nicht sofort wusste ob das nun ok ist - die Aussage lautete: “das geht vorerst so in Ordnung, wir können ihn [neuen Mitarbeiter] ja ansonsten auch beim Rausgehen verhaften lassen”. :shock:

Zum Glück hat dann doch noch alles seine Richtigkeit gehabt. Jedenfalls ist es auch gut zu wissen, dass die Sicherheitsrichtlinien dort gut funktionieren.

In einem anderen besuchten Rechenzentrum herrschte eher die Devise “Security by Obscurity”. Mit einer Chipkarte und Schlüsseln bewaffnet kommt man zu den Servern ohne einem einzigen Menschen zu begegnen. Dafür muss man wissen, wo die Server stehen - das ist in dem extrem verwinkelten Gang-System gar nicht einfach.

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