Monatsarchiv für März 2011

Bug report

Dienstag, den 29. März 2011

Softwareentwickler kennen das: die eigene Software hat einen Fehler, und man findet ihn einfach nicht. Dummerweise tritt der Fehler nur in ganz seltenen Fällen und irgendwo zwischen dem eigenen Code und einer externen Bibliothek auf. Nun wäre es natürlich einfach, die Ursache auf die externe Bibliothek zu schieben - wenn die aber zig millionenfach im Internet genutzt wird, dann ist es doch eher wahrscheinlich, dass der Fehler im eigenen Code steckt.

So geschehen in einem aktuellen Fall bei uns: unter ganz besonderen Bedingungen sind Datenbankabfragen an eine SQLite-Datenbank schief gegangen. Nun “spricht” unsere Software aber nicht direkt mit SQLite, sondern nutzt eine zwischengeschaltete Bibliothek (ebenfalls von uns), welche alle Datenbankzugriffe abstrahiert und optimiert.

Gestern habe ich dann Testcode geschrieben, welcher das Fehlverhalten sowohl mit unserer Datenbank-Middleware als auch direkt mit SQLite reproduzieren ließ. Zeilenweise wurde der Test dann gekürzt, bis klar war, wo der Fehler steckte: in SQLite. Das hilft einem in diesem Moment zwar auch nicht viel weiter, ist aber schonmal eine gewisse Genugtuung. :-) Hier ist der Bug Report - zwar “nur” ein Documentation Bug, aber durchaus mit weitreichenden Folgen wenn man sich auf die in der Dokumentation beschriebene Gültigkeit von Pointern verlässt.

Erfolgreiche CeBIT

Dienstag, den 8. März 2011

Die CeBIT 2011 ist vorbei, und wir sind mehr als zufrieden. :-) Für uns war das ja die erste öffentliche Prämiere von LiveConfig, und gleichzeitig die erste Teilnahme an der CeBIT als Aussteller. Beides war überaus spannend, was die physischen Belastungen erträglich machte. Nicht zuletzt das gegenüber von unserem Hotel gelegene Thermalbad war ein absoluter Glücksgriff. :-)

cebit2011.jpg

Von dem positiven Feedback unserer Besucher waren wir durchweg begeistert, auch wenn das manchmal zickende WLAN Probleme bei der Präsentation machte (nächstes Jahr werden wir das alles fest verkabeln). Etwas schade fand ich persönlich, dass man auf der weltgrößten IT-Messe keinen zuverlässigen Handyempfang hat (zumindest das o2-Netz war hoffnungslos überlastet), und WLAN für Besucher stolze 10,- EUR pro Stunde kostete!

Insgesamt war unser Stand war so gut besucht, dass ich es nicht geschafft habe, selber einmal gemütlich über die CeBIT zu spazieren. Nur einige vereinbarte Termine sowie ein Abstecher zu einer Hand voll ausgewählter Stände waren zeitlich drin. Am Abend der legendären Standparty waren wir schon so “platt”, dass wir bereits gegen 21 Uhr die Halle verlassen haben.
Ein paar weitere Bilder sind im CeBIT-Rückblick auf der LiveConfig-Website zu finden.